Geschichte

Die Akademie der Herbert von Karajan-Stiftung wurde 1996 im Zuge des VIII.Weltkongresses für Musiktherapie im Congress Centrum Hamburg mit 2000 Teilnehmern aus 52 Nationen gegründet vor dem Hintergrund derjenigen Ziele, die der Dirigent (und Arztsohn) Herbert von Karajan bei seiner Gründung der Stiftung nannte:

Außer der Förderung des Nachwuchses von höchstbegabten Dirigenten und Instrumentalsolisten auch die Förderung der Musikpsychologie.


Musiktherapie (damals von Helga de la Motte-Haber als `angewandte Musikpsychologie` eingestuft) wurde auf dem Kongress 1996 als inzwischen auch im deutschen Gesundheitswesen etablierte künstlerische Psychotherapie und `musikmedizinische funktionelle` Methode vorgestellt, die in den Folgejahren an inzwischen neun Hochschulen als Diplom-, Bachelor-, Masterstudiengängen mit Promotionsmöglichkeiten gelehrt wird.


Die Herbert von Karajan-Stiftung Berlin (seit 2002 in Köln) förderte durch ihren Geschäftsführer Professor Peter Csobadi seinerzeit den Kongress und wurde danach auf Initiative von Professor Hans-Helmut Decker-Voigt als Gründungs-Direktor des Instituts für Musiktherapie der Musikhochschule Hamburg und Generalsekretär der World-Federation of Musictherapy (WFMT) zusammen mit dem damaligen Präsidenten der Musikhochschule, Professor Hermann Rauhe und Professor Peter Csobadi etabliert.
Ziele:

Förderung wissenschaftlicher Arbeiten zur Musikpsychotherapie sowie Fort – und Weiterbildung in Musiktherapie und intermodalen Methoden, schwerpunktmäßig im Mittel-und Osteuropa und Asien.


Durch Kooperationsabsprache ist die Akademie der Karajan-Stiftung seitdem am Institut für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg angesiedelt.